Die Französen sagen Tarte, wir Tarta. Unter diesem Begriff verstehen wir alle Gerichte, die aus einer Füllung zwischen 2 Teigstücken bestehen, wobei die Teigränder zusammen geklebt werden. Man kann die Tarta auch ohne Deckel machen. Auf jeden Fall hat der Teig keinen Backpulver oder Hefe, da er nicht aufgehen muss. Bei uns kauft man fertigte Teigkreise in den Supermärkten und ich vermisse sie sehr, da sie sehr praktisch sind und eine Menge Arbeit ersparen! Das ähnlichste was ich hier fand, ist entweder Blätterteig (leider zu blättrig) oder Börekteig von den Türken (zu dünn und zerbrechlich). Sonst mache ich meinen eigenen so:
1 Kg Mehl mit 1 El Salz und 250 g Butter oder Margarine mit den Fingern zu feinen Streuseln verkneten (es sollte am Ende wie Parmesankäse aussehen). Danach mit 1,5 - 2 T kaltem Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten. Im Kühlschrank und in Plastikfolien verpackt ca. 20 Minuten ruhen lassen und fertig. Nun kann er dann zu der gewünschten Form ausgerollt werden. Wenn man möchte, kann man das zusammengestellte Tarta mit Ei oder Eiweiß bepinseln. Normalerweise erstelle ich aus 1 Kg Mehl 3 Tartas (mit Boden und Deckel, je ca. 28 cm Durchmesser) . Der ungebrauchte Teig kann bis zu 1 Woche im Kühlschrank bewahrt werden.
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